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E-Journal für Kunst- und Bildgeschichte
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Katja Bernhardt

bernhardt[at]kunsttexte.de

Studium der Kunstgeschichte und der neueren Geschichte in Greifswald, Berlin und Poznań (Posen), Magisterarbeit: "Hans Bernhard Reichows 'Gedanken zur städtebaulichen Entwicklung des Groß-Stettiner Raumes' (1940). Darstellung des Wirkens des Architekten in Stettin 1936-45 und Analyse der Schrift". Tätigkeit in der Denkmal- und der Bodendenkmalpflege, als Studienreiseleiterin sowie Fachübersetzungen (poln.). Seit 2005 wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für osteuropäische Kunstgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Architektur, Stadtplanung und Architektenausbildung 19./ 20. Jh. in Ostmitteleuropa.

Publikationen (Auswahl): 1945 - ein Bruch? Stadtplaner in Stettin und Szczecin, In: Die Aneignung fremder Vergangenheit in Nordosteuropa am Beispiel plurikultureller Städte (20. Jahrhundert), hg. v. Thomas Serrier, Nordost-Archiv, NF 15 (2006), S. 38-59, gemeinsam mit Jan Musekamp; Historismen? Modernismen!, In: Kritische Berichte, 35 (2007), H.1, S. 3-10, gemeinsam mit Christian Welzbacher; Modern oder historistisch? Architekturtheorie und "Stadtbild" in Danzig (Gdańsk) um 1930, In: Kritische Berichte 35 (2007), H.1, S. 47-61; Das Studium der Kunstgeschichte an der Berliner Universität. Ein Forschungsproblem, In: In der Mitte Berlins. 200 Jahre Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität, hg. v. Horst Bredekamp und Adam S. Labuda, Berlin 2010, S. 139-145 (Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte 12), gemeinsam mit Carolin Behrmann; Zwischen Handwerkszeug und gezielter Geschichtspolitik. Die deutsche Inventarisation von Bau- und Kunstdenkmälern in Westpreußen und Danzig im 19. und 20. Jahrhundert, In: Die Geschichte der Musikkultur in Danzig und Westpreußen. Perspektiven einer transnationalen Forschung, hg. v. Erik Fischer, erscheint voraussichtlich 2010.

 

Robert Born

born[at]kunsttexte.de

Studium der Kunstgeschichte, der klassischen Archäologie sowie der neueren und osteuropäischen Geschichte in Basel und Berlin, Lizentiatsarbeit "Die Domkirche in Temeswar (Timişoara), Rumänien. Versuch einer kunstgeschichtlichen Interpretation", 1999-2005 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für osteuropäische Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2006 am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) in Leipzig tätig: Fachkoordinator für die Kunst- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit sowie wissenschaftliche Forschung und Koordination des Projektes "Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Vergleichende Studien zur Perzeption und Interaktion in den Grenzzonen", Dissertation: "Die Christianisierung der Städte der Provinz Scythia Minor. Ein Beitrag zum spätantiken Urbanismus auf dem Balkan" (Vorbereitung für den Druck), weitere Forschungsschwerpunkte: Barockkunst in Ostmittel- und Südosteuropa, Karten und Raumfragen, Kunsthistoriographie der Zwischenkriegszeit, Geschichtskonstruktionen und deren Visualisierung in Ostmitteleuropa.

Publikationen (Auswahl): Herausgabe gemeinsam mit Alena Janatková und Adam S. Labuda: Die Kunsthistoriographien in Ostmitteleuropa und der nationale Diskurs, Berlin 2004 (Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte 1); Herausgabe gemeinsam mit Adam Labuda und Beate Störtkuhl: Visuelle Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen in Deutschland und Polen I: 1800 bis 1939. Materialien der 11. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger in Berlin 2004, Warszawa 2006; Die Wiener Schule der Kunstgeschichte und die Kunsthistoriographie in Rumänien der Zwischenkriegszeit, In: ARS (Bratislava) 41 (2008), S. 112-136; Die Rückkehr des "Flüchtlings". Die Überführung der Gebeine Dimitrie Cantemirs von Moskau nach Iaşi und ihre politische Instrumentalisierung, In: Dimitrie Cantemir: Fürst der Moldau, Gelehrter, Akteur der europäischen Kulturgeschichte, hrsg. v. Klaus Bochmann und Vasile Dumbrava, Leipzig 2008 (Veröffentlichungen des Moldova-Instituts Leipzig 3), S. 273-284; Spätantike Stadtgrenzen und Christianisierung in Histria und Tropaeum Traiani, In: Räume der Stadt. Von der Antike bis heute, hrsg. v. Cornelia Jöchner, Berlin 2008, S. 51-78; Die Domkirche in Timişoara (Temeswar) im Kontext der habsburgischen Architektur des 18. Jahrhunderts, In: Ars Transsilvaniae 14-15 (2004-2005) 2007, S. 43-72; Germanen- und Slawenbilder. Formen und Strategien der Vermittlung archäologischer Erkenntnisse im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik von 1918-1939, In: Visuelle Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen in Deutschland und Polen I:1800 bis 1939. Materialien der 11. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger in Berlin 2004, hrsg. v. Robert Born, Adam S. Labuda und Beate Störtkuhl, Warszawa 2006, S. 423-438; Bollwerk und merkantilistisches Laboratorium. Das Temeswarer Banat in den Planungen der Wiener Zentralstellen (1716-1778), In: Grenzregionen der Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert. Ihre Bedeutung und Funktion aus der Perspektive Wiens, hrsg. v. Hans-Christian Maner, Münster 2005 (Mainzer Beiträge zu Geschichte Osteuropas 1), S. 37-49; Römer und/oder Daker. Zur symbolischen Funktionalisierung der Antike in Rumänien von 1918 bis 1989, In: Neue Staaten - neue Bilder? Visuelle Kultur im Dienste staatlicher Selbstdarstellung in Zentral- und Osteuropa seit 1918, hrsg. v. Arnold Bartetzky, Marina Dmitrieva und Stefan Troebst, Wien-Weimar-Köln 2005 (Visuelle Geschichtskultur 1), S. 257-271; Victor Roth und Hermann Phleps. Zwei Positionen in der Kunsthistoriographie Siebenbürgens der Zwischenkriegszeit, In: Die Kunsthistoriographien in Ostmitteleuropa und der nationale Diskurs, hrsg. v. Robert Born, Alena Janatková und Adam S. Labuda, Berlin 2004 (Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte 1), S. 355-380; Die Christianisierung der spätantiken Städte in der Provinz Scythia Minor, In: Die spätantike Stadt und ihre Christianisierung, hrsg. v. Gunnar Brands und Hans-Georg Severin, Wiesbaden 2003 (Spätantike, Frühes Christentum, Byzanz. Reihe B: Studien und Perspektiven 11), S. 73-84.

 

Antje Kempe

kempe[at]kunsttexte.de

Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte sowie Osteuropastudien in Berlin und Poznań (Posen). 2006-2008 Promotionsstipendium des internationalen Graduiertenkollegs "Genealogie und Repräsentation. Formen und Funktionen adeliger Kultur in der Neuzeit (14.-19. Jahrhundert)" mit einer Arbeit zu den Grabmälern adeliger Offiziere in Schlesien (1648-1742). 2009 Fritz-Stern-Stipendiatin der Deutschen Nationalstiftung mit einem Projekt zur neuen Identität Schlesiens nach 1945 im Spiegel der visuellen Medien. 2010-2011 Vertretungsassistenz am Lehrstuhl für Kunstgeschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Sepulkralkunst, Karten und Raumfragen sowie Kunst als politisches Medium in Ostmitteleuropa.

Publikationen (Auswahl): Etos wojskowy i drogi kariery. O dwóch nagrobkach marszałka Melchiora von Hatzfeldt [Kriegerethos und Karrierewege. Über die zwei Grabmäler des Feldmarschalls Melchior von Hatzfeldt], In: Rocznik Historii Sztuki 32 (2007), S. 69-100; Von heldenmütiger Tapferkeit. Die Repräsentation des adeligen Offizierstandes in der schlesischen Sepulkralkunst des Barocks (1648-1742), In: Adel in Schlesien, hrsg. v. Jan Harasimowicz und Matthias Weber, Bd.1 Herrschaft, Kultur, Selbstdarstellung, München 2010, S. 77-99; Die Ordnung des Raumes. Die Aneignung Schlesiens in den visuellen Medien nach 1945, In: Visuelle Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen in Deutschland und Polen seit 1939, hrsg. v. Dieter Bingen, Peter Oliver Loew und Dietmar Popp, Warszawa 2009, S. 69-86; Identität im Piktogramm. Polnische Karten nach 1945 als argumentative Ereignisbilder, In: Osteuropa kartiert - Mapping Eastern Europe, hrsg. v. Jörn Happel, Mira Jovanovic und Christoph von Werdt, Berlin u.a. 2010; Ein anderes schlesisches Antlitz. Zur polnischen Nachkriegsforschung über die Kunst Schlesiens, In: Paradigmenwechsel. Ost- und Mitteleuropa im 20. Jahrhundert. Kunstgeschichte im Wandel der politischen Verhältnisse, hrsg. v. Peter Bogner (erscheint 2010).

 

Andreas Puth

puth[at]kunsttexte.de

Studium der Kunstgeschichte, Alten und Neueren und Neuesten Geschichte in Freiburg i. Br. und London, Magisterarbeit ‘The Emperor on the Gallery: The South Transept Façade of St Mary’s in Mühlhausen’. Derzeit Promotionsprojekt ‘Imitatio Caroli, Imitatio Rudolfi? Reassessing Habsburg Dynastic Representation, c. 1360 – c. 1470’ bei Prof. Paul Crossley am Courtauld Institute of Art, University of London. 2004/08 Lehraufträge für Kunstgeschichte (insbesondere Architektur des Mittelalters) am University College London (UCL), Birkbeck College und Courtauld Institute of Art, alle University of London. Übersetzung wissenschaftlicher Texte, zuletzt für die Ausstellung ‘Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern. Kirche, Hof und Stadtkultur’ (Schloss Charlottenburg und St. Marien Berlin, 2009/10). Forschungsschwerpunkte: Herrscherrepräsentation und politische Ikonographie im Spätmittelalter.

Publikationen: “Our and the Empire’s Free City on the Rhine”: Visualizing the Empire in the Mainz Kaufhaus Reliefs, in: Mainz and the Middle Rhine Valley. Medieval Art, Architecture and Archaeology, hrsg. v. Ute Engel und Alexandra Gajewski, Leeds 2007 (The British Archaeological Association Conference Transactions 30), S. 89-123; “The Example of Prague in Europe”? The Case of the Habsburg Windows from St Stephen’s in Vienna in the Context of Dynastic Rivalry in Late-Fourteenth-Century Central Europe, in: Prague and Bohemia. Medieval Art, Architecture and Cultural Exchange in Central Europe, hrsg. v. Zoë Opačić, Leeds 2009 (The British Archaeological Association Conference Transactions 32), S. 133-154; “Christus Dominus de hoc seculo”: Charles IV, Advent and Epiphany on the South Transept Façade of St Mary’s in Mühlhausen, in: Kunst als Herrschaftsinstrument. Böhmen und das Heilige Römische Reich unter den Luxemburgern im europäischen Kontext, hrsg. v. Jiří Fajt und Andrea Langer, Berlin-München 2009, S. 515-533.