E-Journal für Kunst- und Bildgeschichte
Zeillinger, Peter

Der „Ort“ des Bildes. „Spurhafte“ Referentialität (nicht nur) in der Photographie

Das Projekt der Referentialität verweist auf ein komplexes temporales Verhältnis, in welchem es den Spannungsbogen zwischen Es, Da und So zu bedenken gilt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erweisen sich als Grundpfeiler des Bildgeschehens, indem sie kein statisches Verhältnis markieren, sondern in ein Spiel dynamischer Formation entlassen sind. Das betrachtende Subjekt ist in einer irreduziblen Weise in dieses Spiel involviert, insofern es sich dazu genötigt sieht, die Offenheit der referentiellen Beziehung im photographischen Bild zu bündeln und hierin jeweils eine bestimmte Bezugnahme zu bezeugen.

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