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E-Journal für Kunst- und Bildgeschichte
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  • Irene Schütze
  • Zur Abwesenheit "großer" Utopien: Subjektiv-pragmatische Utopie-Entwürfe in der zeitgenössischen Kunst
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  • Im 20. Jahrhundert, besonders in den Avantgarde-Bewegungen zu Beginn des Jahrhunderts, stellten Künstler_innen utopische Gesellschaftsentwürfe vor, die in vielen Fällen mit allumfassenden Ansprüchen verbunden waren. Heute sucht man dagegen nahezu vergeblich nach der Präsentation "großer" Utopien in der Kunst. Lediglich Ansätze oder Momente des Utopischen lassen sich finden. Diese Ansätze zeichnen sich, wie Iwona Blazwick beobachtet hat, oftmals durch Pragmatik aus und sie sind als bewusst subjektive Perspektiven erkennbar. Der Beitrag untersucht an zwei Beispielen aus der zeitgenössischen Kunst - dem Projekt Time/Bank von Anton Vidokle und Julieta Aranda (seit 2008) und der Installation Volumes (2012) von Paul Chan -, wie durch ein gewandeltes gesellschaftliches Kunstverständnis individuelle Zugänge zur Utopie eröffnet werden.
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