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Breidbach, Angela

Bilder haben Masse und Geschwindigkeit. Die documenta 13 synchronisierte verschobene Geschichtsbilder

Die Überlegungen des folgenden Textes begeben sich mit der These, dass Bilder als Verkörperungen ihren Ort und eigene Zeit herstellen, auf den Parcours der documenta 13. Dort bemerkte die Autorin nicht nur ungewöhnlich viele Steine im Status von Bildern, sondern auch die Verbindung zwischen ihren Wegstrecken und historischen Bezügen. Die Metapher des erratischen Gesteins dient ihr dabei zu einem Vergleich zwischen dem kuratorischen Konzept der documenta und dem der Bilderwanderung, das der Kunsthistoriker Aby Warburg zur Grundlage seines Atlasprojekts machte. So wie Geschichtsbilder ihr eigenes Gewicht haben, treten die Kunstwerke, die sich auf sie beziehen, von sich aus in den Umlauf der Bilder ein und gestalten ihn mit.

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